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Das Strafgesetzbuch

Obwohl das Strafgesetzbuch nicht zum eigentlichen Strahlenschutzrecht gehört, enthält es mehrere wichtige Bestimmungen, die den Umgang mit radioaktiven Stoffen, Kernbrennstoffen und Anlagen zur Erzeugung ionisierender Strahlung strafrechtlich regeln. Diese Vorschriften schaffen einen verbindlichen Rahmen und sorgen dafür, dass Verstöße gegen sicherheitsrelevante Vorgaben konsequent geahndet werden können.

Bedeutung des StGB im Strahlenschutz

Das StGB ergänzt das Strahlenschutzgesetz (StrlSchG) und das Atomgesetz (AtG), indem es bestimmte Handlungen unter Strafe stellt. Es dient der Abschreckung und Sanktionierung von gefährlichem oder fahrlässigem Verhalten im Bereich der Kerntechnik und des Strahlenschutzes.

Hierbei geht es besonders um:

Relevante Straftatbestände

Im Zusammenhang mit Strahlenschutz und Kerntechnik sind insbesondere die folgenden Paragraphen des StGB relevant:

§ 327 StGB – Unerlaubter Umgang mit radioaktiven Stoffen und Kernbrennstoffen

Dieser Paragraph stellt Handlungen unter Strafe wie:

Verstöße können erhebliche Freiheits- oder Geldstrafen nach sich ziehen.

§ 328 StGB – Gefährdender Umgang mit ionisierender Strahlung

Dieser Paragraph richtet sich u. a. gegen:

Auch hier reichen die möglichen Strafen von Geldstrafen bis zu Freiheitsstrafen, abhängig von Schwere und Konsequenzen der Tat.

Zusammenhang mit anderen Gesetzen

Die strafrechtlichen Vorschriften greifen besonders dann, wenn gegen zentrale Anforderungen aus AtG oder StrlSchG verstoßen wurde, beispielsweise:

Damit fungiert das StGB als rechtlicher Schutzmechanismus, der sicherstellt, dass Verstöße nicht nur verwaltungsrechtliche, sondern auch strafrechtliche Konsequenzen haben können.

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