12.4.1. Handlungsbeat
Table of Contents
Aktion
Ein Handlungsbeat ist die kleinste, klar erkennbare Einheit von Ursache und Wirkung in einer Szene. Beim Handlungsbeat geht es nicht um große Plotwendungen, sondern um die konkrete, sichtbare Aktion im Moment. Jede Aktion beantwortet in der Szene eine einfache Frage: Was tut jetzt wer, um was zu erreichen?
Aktionen sind zielgerichtet. Eine Figur handelt nicht abstrakt, sondern mit einer Absicht. Sie stellt eine Frage, sie greift nach einem Gegenstand, sie geht auf jemanden zu, sie schließt eine Tür, sie legt auf. Wichtig ist, dass diese Aktionen filmisch sichtbar sind und nicht nur innere Vorgänge bleiben. Ein Gedanke allein ist kein Handlungsbeat, aber der Moment, in dem ein Gedanke in eine sichtbare Handlung übersetzt wird, ist einer.
Aktionen verändern immer die Situation, wenn auch manchmal nur minimal. Eine Aktion, die nichts verändert, ist dramatisch wertlos. Entweder verändert sie die äußeren Umstände, die Machtverhältnisse oder die verfügbaren Informationen. In einer gut gebauten Szene besteht der sichtbare Verlauf aus einer Kette solcher Beats, die Schritt für Schritt den Konflikt zuspitzen.
Wichtige Regel: Jede Aktion muss eine klare Absicht der Figur haben und eine Veränderung in der Situation auslösen.
Um Handlungsbeats zu schreiben, hilft es, die Szene nicht als statischen Dialog zu sehen, sondern als Abfolge konkreter Moves. Statt nur „Sie streiten“ zu denken, formulierst du: Er nimmt ihr den Schlüssel weg. Sie ruft ihm nach. Er geht weiter. Jede dieser Aktionen ist ein eigener Beat, weil sie die Lage neu definiert und die nächste Reaktion provoziert.
Reaktion
Auf jede Aktion folgt eine Reaktion. Reaktionen sind genauso Handlungsbeats wie Aktionen, aber sie sind durch etwas ausgelöst, das unmittelbar davor passiert ist. Sie beantworten die implizite Frage: Was macht die andere Figur jetzt als Antwort auf das, was gerade geschehen ist?
Reaktionen können aktiv oder passiv sein, aber sie müssen lesbar sein. Ein Handlungsbeat kann ein Zurückweichen sein, ein Lachen, ein Schlag, ein ausweichender Blick, ein Abbruch des Gesprächs, ein plötzlicher Themenwechsel. Auch ein Moment des Einfrierens, in dem eine Figur starr wird und nichts sagt, ist eine Reaktion, solange diese „Nicht-Handlung“ die Dynamik der Szene spürbar verändert.
Reaktionen zeigen, wie die Figuren das vorherige Ereignis bewerten. Damit sind sie ein wichtiges Werkzeug, um Charakter zu enthüllen, ohne ihn zu erklären. Wenn zwei Figuren auf dieselbe Aktion völlig unterschiedlich reagieren, entsteht sofort Spannung und erzählt etwas über ihre inneren Werte, Ängste und Ziele.
In einer Szene entsteht Rhythmus durch das Tempo dieser Reaktionen. Eine sofortige, impulsive Antwort erzeugt ein anderes Gefühl als eine verzögerte, kontrollierte. Verzögerung kann einen zusätzlichen Beat bilden: Er beleidigt sie. Sie sagt nichts. Er lächelt selbstzufrieden. Sie schlägt zu. Jeder Schritt ist ein eigenständiger Handlungsbeat, der die Spannung auf- oder abbaut.
Wichtige Regel: Jede Reaktion muss klar erkennbar an die vorherige Aktion gekoppelt sein und etwas über die Figur verraten.
Gegenaktion
Die Gegenaktion ist eine besondere Form des Handlungsbeats: Sie ist nicht nur eine Antwort, sondern ein aktiver Versuch, die Oberhand zurückzugewinnen oder den Kurs der Szene zu verändern. Wenn Aktion und Reaktion eine einfache Hin-und-Her-Bewegung bilden, markiert die Gegenaktion einen bewussten, stärkeren Gegenzug im Konflikt.
In der Gegenaktion versucht die Figur, das Kräfteverhältnis umzudrehen. Jemand wird angegriffen und weicht zuerst nur aus, doch mit der Gegenaktion schlägt er zurück. Jemand wird verbal unter Druck gesetzt und reagiert erst ausweichend, doch mit der Gegenaktion stellt er selbst eine harte Frage oder enthüllt eine Information, die den Spieß umdreht. Die Szene kippt von Verteidigung zu Angriff.
Handlungsbeats gewinnen dadurch an Intensität, weil nicht einfach nur auf einer Linie reagiert wird, sondern weil jede Seite versucht, die Kontrolle über die Situation zu erlangen. So entsteht eine Abfolge von Aktion, Reaktion und Gegenaktion, die in ihrer Summe eine Kette von Machtverschiebungen bildet. Jede Gegenaktion ist ein kleiner Wendepunkt innerhalb der Szene, oft verbunden mit einem Machtbeat.
Gegenaktionen müssen aus der Logik der Figur kommen. Sie dürfen nicht beliebig wirken, sondern sollen aus Ziel, Motivation und emotionalem Zustand der Figur verständlich sein. Gleichzeitig sollen sie die Szene in eine neue Richtung stoßen. Wenn eine Figur nur immer weiter verteidigt, ohne jemals zur Gegenaktion anzusetzen, wirkt die Szene statisch und einseitig.
Wichtige Regel: Eine Gegenaktion ist ein Handlungsbeat, der aktiv versucht, das Machtverhältnis in der Szene zu drehen und die Richtung des Konflikts zu verändern.
In der Praxis kannst du beim Schreiben einer Szene bewusst prüfen, wo nur einfache Aktion-Reaktion-Muster ablaufen und wo du gezielt Gegenaktionen einbauen kannst, um die Dramaturgie zu verdichten. Dadurch entstehen Szenen, in denen Figuren nicht nur reagieren, sondern strategisch handeln, und in denen jede Abfolge von Handlungsbeats spürbar auf ein neues Gleichgewicht oder eine neue Eskalationsstufe zusteuert.
Views: 2
Where to Move
Move chapter:
- ☰ 1. Grundlagen des Storytellings
- ☰ 1.1. Storytelling verstehen
- ☰ 1.1.1. Was ist Storytelling?
- ☰ 1.1.2. Geschichte, Handlung und Erzählung
- ☰ 1.1.3. Was macht eine Geschichte interessant?
-
- ☰ 1.2. Grundelemente einer Geschichte
- ☰ 1.2.1. Figuren
- ☰ 1.2.1.1. Nebenfiguren
-
- ☰ 1.2.2. Ziele
- ☰ 1.2.3. Hindernisse
- ☰ 1.2.4. Entscheidungen
- ☰ 1.2.5. Veränderung
-
- ☰ 1.3. Story und Plot
- ☰ 1.3.1. Story
- ☰ 1.3.2. Plot
- ☰ 1.3.3. Story vs. Plot
- ☰ 1.3.4. Ursache und Wirkung
-
-
- ☰ 2. Emotion und Wirkung
- ☰ 2.1. Emotionen im Storytelling
- ☰ 2.1.1. Warum Geschichten Emotionen brauchen
- ☰ 2.1.2. Grundemotionen
- ☰ 2.1.3. Emotionale Kontraste
-
- ☰ 2.2. Empathie und Identifikation
- ☰ 2.2.1. Identifikation mit Figuren
- ☰ 2.2.2. Sympathie vs. Verständnis
- ☰ 2.2.3. Empathie erzeugen
-
- ☰ 2.3. Emotionale Entwicklung
- ☰ 2.3.1. Emotionale Ausgangslage
- ☰ 2.3.2. Emotionale Wendepunkte
- ☰ 2.3.3. Emotionaler Payoff
-
-
- ☰ 3. Ideen und Konzepte
- ☰ 3.1. Geschichtenideen entwickeln
- ☰ 3.1.1. Quellen für Geschichten
- ☰ 3.1.2. Was-wäre-wenn-Fragen
- ☰ 3.1.3. Ideen sammeln
-
- ☰ 3.2. Eine Idee zur Geschichte entwickeln
- ☰ 3.2.1. Den Kern finden
- ☰ 3.2.2. Story-Hook
- ☰ 3.2.3. Ideen testen
-
- ☰ 3.3. Prämisse
- ☰ 3.3.1. Grundlagen der Prämisse
- ☰ 3.3.2. Eine Prämisse formulieren
- ☰ 3.3.3. Prämissen prüfen
-
- ☰ 3.4. Logline
- ☰ 3.4.1. Aufbau einer Logline
- ☰ 3.4.2. Gute Loglines schreiben
- ☰ 3.4.3. Loglines überarbeiten
-
- ☰ 3.5. High Concept
- ☰ 3.5.1. Was ist High Concept?
- ☰ 3.5.2. High-Concept-Ideen entwickeln
-
-
- ☰ 4. Thema und Bedeutung
- ☰ 4.1. Themen entwickeln
- ☰ 4.1.1. Was ist ein Thema?
- ☰ 4.1.2. Thema vs. Botschaft
- ☰ 4.1.3. Universelle Themen
-
- ☰ 4.2. Thema dramaturgisch nutzen
- ☰ 4.2.1. Thema durch Figuren
- ☰ 4.2.2. Thema durch Konflikt
- ☰ 4.2.3. Thema durch Handlung
-
- ☰ 4.3. Motive und Symbolik
- ☰ 4.3.1. Motive
- ☰ 4.3.2. Symbole
- ☰ 4.3.3. Symbolik richtig einsetzen
-
-
- ☰ 5. Figurenentwicklung
- ☰ 5.1. Grundlagen von Figuren
- ☰ 5.1.1. Funktionen von Figuren
- ☰ 5.1.2. Interessante Figuren
-
- ☰ 5.2. Protagonist
- ☰ 5.2.1. Das Ziel des Protagonisten
- ☰ 5.2.2. Want
- ☰ 5.2.3. Need
- ☰ 5.2.4. Want vs. Need
-
- ☰ 5.3. Antagonist
- ☰ 5.3.1. Funktion des Antagonisten
- ☰ 5.3.2. Formen des Antagonismus
- ☰ 5.3.3. Gute Antagonisten
-
- ☰ 5.4. Figurenpsychologie
- ☰ 5.4.1. Motivation
- ☰ 5.4.2. Ängste
- ☰ 5.4.3. Falsche Überzeugungen
- ☰ 5.4.4. Widersprüche
-
- ☰ 5.5. Hintergrundgeschichte
- ☰ 5.5.1. Vergangenheit einer Figur
- ☰ 5.5.2. Prägende Ereignisse
- ☰ 5.5.3. Backstory einsetzen
-
- ☰ 5.6. Figuren charakterisieren
- ☰ 5.6.1. Charakterisierung durch Handlung
- ☰ 5.6.2. Charakterisierung durch Sprache
- ☰ 5.6.3. Charakterisierung durch Umgebung
-
- ☰ 5.7. Figurenbeziehungen
- ☰ 5.7.1. Beziehungen aufbauen
- ☰ 5.7.2. Beziehungskonflikte
- ☰ 5.7.3. Beziehungsentwicklung
-
- ☰ 5.8. Figurenbogen
- ☰ 5.8.1. Positiver Figurenbogen
- ☰ 5.8.2. Negativer Figurenbogen
- ☰ 5.8.3. Flacher Figurenbogen
-
-
- ☰ 6. Konflikt
- ☰ 6.1. Grundlagen des Konflikts
- ☰ 6.1.1. Ziel und Hindernis
- ☰ 6.1.2. Konflikt als Story-Motor
-
- ☰ 6.2. Äußerer Konflikt
- ☰ 6.2.1. Figur gegen Figur
- ☰ 6.2.2. Figur gegen Gesellschaft
- ☰ 6.2.3. Figur gegen Natur
- ☰ 6.2.4. Figur gegen Technologie
-
- ☰ 6.3. Innerer Konflikt
- ☰ 6.3.1. Widersprüchliche Wünsche
- ☰ 6.3.2. Moralische Konflikte
- ☰ 6.3.3. Psychologische Konflikte
-
- ☰ 6.4. Stakes
- ☰ 6.4.1. Persönliche Stakes
- ☰ 6.4.2. Emotionale Stakes
- ☰ 6.4.3. Gesellschaftliche Stakes
- ☰ 6.4.4. Stakes erhöhen
-
- ☰ 6.5. Eskalation
- ☰ 6.5.1. Hindernisse steigern
- ☰ 6.5.2. Point of no Return
-
-
- ☰ 7. Dramatische Struktur
- ☰ 7.1. Grundlagen der Dramaturgie
- ☰ 7.1.1. Warum Struktur wichtig ist
- ☰ 7.1.2. Struktur als Werkzeug
-
- ☰ 7.2. Anfang, Mitte und Ende
- ☰ 7.2.1. Der Anfang
- ☰ 7.2.2. Die Mitte
- ☰ 7.2.3. Das Ende
-
- ☰ 7.3. Drei-Akt-Struktur
- ☰ 7.3.1. Akt I – Setup
- ☰ 7.3.2. Auslösendes Ereignis
- ☰ 7.3.3. Erster Wendepunkt
- ☰ 7.3.4. Akt II – Konfrontation
- ☰ 7.3.5. Midpoint
- ☰ 7.3.6. Zweite Hälfte des zweiten Akts
- ☰ 7.3.7. Krise
- ☰ 7.3.8. Zweiter Wendepunkt
- ☰ 7.3.9. Akt III – Auflösung
-
-
- ☰ 8. Alternative Story-Strukturen
- ☰ 8.1. Heldenreise
- ☰ 8.1.1. Ausgangswelt
- ☰ 8.1.2. Aufbruch
- ☰ 8.1.3. Prüfungen
- ☰ 8.1.4. Transformation
- ☰ 8.1.5. Rückkehr
-
- ☰ 8.2. Story Circle
- ☰ 8.2.1. Komfortzone
- ☰ 8.2.2. Wunsch
- ☰ 8.2.3. Unbekannte Situation
- ☰ 8.2.4. Anpassung
- ☰ 8.2.5. Ziel erreichen
- ☰ 8.2.6. Preis bezahlen
- ☰ 8.2.7. Rückkehr
-
- ☰ 8.3. Save the Cat
- ☰ 8.3.1. Setup
- ☰ 8.3.2. Auslöser
- ☰ 8.3.3. Neue Welt
- ☰ 8.3.4. Mitte
- ☰ 8.3.5. Krise
- ☰ 8.3.6. Finale
-
- ☰ 8.4. Nichtlineares Erzählen
- ☰ 8.4.1. Rückblenden
- ☰ 8.4.1.1. Funktion
- ☰ 8.4.1.2. Integration
-
- ☰ 8.4.2. Vorausblenden
- ☰ 8.4.2.1. Flashforward
- ☰ 8.4.2.2. Vorwegnahme
-
- ☰ 8.4.3. Fragmentierte Chronologie
- ☰ 8.4.4. Parallele Zeitebenen
-
-
- ☰ 9. Plotentwicklung
- ☰ 9.1. Vom Konzept zum Plot
- ☰ 9.1.1. Ausgangssituation
- ☰ 9.1.2. Auslöser
- ☰ 9.1.3. Ziel
- ☰ 9.1.4. Finale
-
- ☰ 9.2. Haupt- und Nebenhandlungen
- ☰ 9.2.1. Hauptplot
- ☰ 9.2.2. B-Plot
- ☰ 9.2.3. C-Plot
- ☰ 9.2.4. Nebenplots verbinden
-
- ☰ 9.3. Wendepunkte
- ☰ 9.3.1. Reversal
- ☰ 9.3.1.1. Plot-Reversal
- ☰ 9.3.1.2. Emotionales Reversal
-
- ☰ 9.3.2. Enthüllung
- ☰ 9.3.3. Entscheidung
-
- ☰ 9.4. Setup und Payoff
- ☰ 9.4.1. Setup
- ☰ 9.4.2. Payoff
- ☰ 9.4.3. Setup verstecken
-
- ☰ 9.5. Foreshadowing
- ☰ 9.5.1. Visuelles Foreshadowing
- ☰ 9.5.2. Dialog-Foreshadowing
- ☰ 9.5.3. Ereignis-Foreshadowing
-
- ☰ 9.6. Plot-Twists
- ☰ 9.6.1. Gute Twists
- ☰ 9.6.2. Schlechte Twists
-
-
- ☰ 10. Spannung und Neugier
- ☰ 10.1. Spannung erzeugen
- ☰ 10.1.1. Offene Fragen
- ☰ 10.1.2. Unsicherheit
- ☰ 10.1.3. Zeitdruck
-
- ☰ 10.2. Suspense
- ☰ 10.2.1. Gefahr ankündigen
- ☰ 10.2.2. Spannung verlängern
-
- ☰ 10.3. Überraschung
- ☰ 10.3.1. Erwartungen erzeugen
- ☰ 10.3.2. Erwartungen brechen
-
- ☰ 10.4. Dramatische Ironie
- ☰ 10.4.1. Informationsvorsprung
- ☰ 10.4.2. Wirkung
-
- ☰ 10.5. Cliffhanger
- ☰ 10.5.1. Szenen-Cliffhanger
- ☰ 10.5.2. Episoden-Cliffhanger
-
-
- ☰ 11. Welt und Setting
- ☰ 11.1. Schauplätze
- ☰ 11.1.1. Funktion eines Schauplatzes
- ☰ 11.1.2. Schauplätze auswählen
-
- ☰ 11.2. Worldbuilding
- ☰ 11.2.1. Geografie
- ☰ 11.2.2. Gesellschaft
- ☰ 11.2.3. Kultur
- ☰ 11.2.4. Geschichte
- ☰ 11.2.5. Technologie
-
- ☰ 11.3. Regeln fiktionaler Welten
- ☰ 11.3.1. Regeln definieren
- ☰ 11.3.2. Regeln konsequent anwenden
-
- ☰ 11.4. Worldbuilding vermitteln
- ☰ 11.4.1. Durch Handlung
- ☰ 11.4.2. Durch Umgebung
- ☰ 11.4.3. Exposition vermeiden
-
-
- ☰ 12. Szenen und Sequenzen
- ☰ 12.1. Grundlagen einer Szene
- ☰ 12.1.1. Funktion einer Szene
- ☰ 12.1.2. Elemente einer Szene
-
- ☰ 12.2. Szenenziel
- ☰ 12.2.1. Ziel der Figur
- ☰ 12.2.2. Hindernis
- ☰ 12.2.3. Ergebnis
-
- ☰ 12.3. Szenenaufbau
- ☰ 12.3.1. Einstieg
- ☰ 12.3.2. Entwicklung
- ☰ 12.3.3. Wendung
- ☰ 12.3.4. Ende
-
- ☰ 12.4. Beats
- ☰ 12.4.1. Handlungsbeat
- ☰ 12.4.2. Emotionaler Beat
- ☰ 12.4.3. Machtbeat
-
- ☰ 12.5. Sequenzen
- ☰ 12.5.1. Sequenzziel
- ☰ 12.5.2. Sequenzstruktur
-
-
- ☰ 13. Visuelles Storytelling
- ☰ 13.1. Grundlagen
- ☰ 13.1.1. Bilder statt Erklärungen
- ☰ 13.1.2. Visuelle Information
-
- ☰ 13.2. Show, Don't Tell
- ☰ 13.2.1. Emotionen zeigen
- ☰ 13.2.2. Beziehungen zeigen
- ☰ 13.2.3. Vergangenheit zeigen
-
- ☰ 13.3. Visuelle Charakterisierung
- ☰ 13.3.1. Kleidung
- ☰ 13.3.2. Umgebung
- ☰ 13.3.3. Verhalten
-
- ☰ 13.4. Requisiten
- ☰ 13.4.1. Dramaturgische Requisiten
- ☰ 13.4.2. Symbolische Requisiten
- ☰ 13.4.3. Setup und Payoff
-
- ☰ 13.5. Ton als Storytelling
- ☰ 13.5.1. Geräusche
- ☰ 13.5.2. Musik
- ☰ 13.5.3. Stille
-
-
- ☰ 14. Dialog und Sprache
- ☰ 14.1. Funktionen des Dialogs
- ☰ 14.1.1. Handlung
- ☰ 14.1.2. Information
-
- ☰ 14.2. Filmischer Dialog
- ☰ 14.2.1. Verdichtung
- ☰ 14.2.2. Natürlichkeit
-
- ☰ 14.3. Figurenstimmen
- ☰ 14.3.1. Wortwahl
- ☰ 14.3.2. Rhythmus
- ☰ 14.3.2.1. Spannung und Ruhe
- ☰ 14.3.2.2. Set Pieces
-
- ☰ 14.3.3. Sprachgewohnheiten
-
- ☰ 14.4. Subtext
- ☰ 14.4.1. Gesagtes vs. Gemeintes
- ☰ 14.4.2. Subtext durch Konflikt
-
- ☰ 14.5. Exposition im Dialog
- ☰ 14.5.1. Schlechte Exposition
- ☰ 14.5.2. Gute Exposition
-
- ☰ 14.6. Schweigen
- ☰ 14.6.1. Schweigen als Antwort
- ☰ 14.6.2. Nonverbale Reaktion
-
-
- ☰ 15. Drehbuchschreiben
- ☰ 15.1. Grundlagen des Drehbuchs
- ☰ 15.1.1. Was ist ein Drehbuch?
- ☰ 15.1.2. Drehbuch vs. Roman
- ☰ 15.1.3. Drehbuch vs. Theaterstück
-
- ☰ 15.2. Drehbuchformat
- ☰ 15.2.1. Seitenlayout
- ☰ 15.2.2. Szenenüberschriften
- ☰ 15.2.2.1. Innen und außen
- ☰ 15.2.2.2. Ort
- ☰ 15.2.2.3. Zeit
-
- ☰ 15.2.3. Dialog
-
- ☰ 15.3. Dialogformatierung
- ☰ 15.3.1. Sprecher
- ☰ 15.3.2. Parentheticals
- ☰ 15.3.3. Off-Screen und Voice Over
-
- ☰ 15.4. Technische Elemente
- ☰ 15.4.1. Übergänge
- ☰ 15.4.2. Montagen
- ☰ 15.4.3. Schreibstil
- ☰ 15.4.4. Details
- ☰ 15.4.5. Was vermieden werden sollte
-
-
- ☰ 16. Drehbuchplanung
- ☰ 16.1. Vom Konzept zum Drehbuch
- ☰ 16.1.1. Entwicklungsreihenfolge
-
- ☰ 16.2. Beat Sheet
- ☰ 16.2.1. Story Beats
- ☰ 16.2.2. Figurenbeats
-
- ☰ 16.3. Outline
- ☰ 16.3.1. Szenenübersicht
- ☰ 16.3.2. Struktur überprüfen
-
- ☰ 16.4. Szenenkarten
- ☰ 16.4.1. Inhalt einer Karte
- ☰ 16.4.2. Karten organisieren
-
- ☰ 16.5. Synopsis
- ☰ 16.5.1. Kurzsynopsis
- ☰ 16.5.2. Lange Synopsis
-
- ☰ 16.6. Treatment
- ☰ 16.6.1. Inhalt
- ☰ 16.6.2. Stil
-
-
- ☰ 17. Der Schreibprozess
- ☰ 17.1. Vorbereitung
- ☰ 17.1.1. Recherche
- ☰ 17.1.2. Schreibplan
-
- ☰ 17.2. Der erste Akt
- ☰ 17.2.1. Eröffnung
- ☰ 17.2.2. Auslöser und Wendepunkt
-
- ☰ 17.3. Der zweite Akt
- ☰ 17.3.1. Erste Hälfte
- ☰ 17.3.2. Zweite Hälfte
-
- ☰ 17.4. Der dritte Akt
- ☰ 17.4.1. Vorbereitung des Finales
- ☰ 17.4.2. Klimax
- ☰ 17.4.3. Auflösung
-
- ☰ 17.5. Schreibblockaden
- ☰ 17.5.1. Ursachen
- ☰ 17.5.2. Lösungen
-
-
- ☰ 18. Überarbeitung
- ☰ 18.1. Story-Überarbeitung
- ☰ 18.1.1. Prämisse prüfen
- ☰ 18.1.2. Plot prüfen
- ☰ 18.1.3. Ende prüfen
-
- ☰ 18.2. Figuren-Überarbeitung
- ☰ 18.2.1. Nebenfiguren
-
- ☰ 18.3. Szenen-Überarbeitung
- ☰ 18.3.1. Funktion
- ☰ 18.3.2. Kürzen
-
- ☰ 18.4. Dialog-Überarbeitung
- ☰ 18.4.1. Kürzen
- ☰ 18.4.2. Subtext verstärken
- ☰ 18.4.3. Figurenstimmen prüfen
-
- ☰ 18.5. Tempo
- ☰ 18.5.1. Zu langsame Stellen
- ☰ 18.5.2. Zu schnelle Stellen
-
-
- ☰ 19. Genre und Storytelling
- ☰ 19.1. Drama
- ☰ 19.1.1. Figurenorientiertes Drama
- ☰ 19.1.2. Dramatische Stakes
-
- ☰ 19.2. Komödie
- ☰ 19.2.1. Humor-Prinzipien
- ☰ 19.2.2. Comedy-Techniken
- ☰ 19.2.3. Figurenkomik
-
- ☰ 19.3. Thriller
- ☰ 19.3.1. Spannung
- ☰ 19.3.2. Informationskontrolle
-
- ☰ 19.4. Horror
- ☰ 19.4.1. Angst erzeugen
- ☰ 19.4.2. Horrorstruktur
-
- ☰ 19.5. Action
- ☰ 19.5.1. Action-Szenen
- ☰ 19.5.2. Set Pieces
-
- ☰ 19.6. Krimi und Mystery
- ☰ 19.6.1. Geheimnis
- ☰ 19.6.2. Hinweise
- ☰ 19.6.3. Auflösung
-
- ☰ 19.7. Romance
- ☰ 19.7.1. Beziehungsbogen
- ☰ 19.7.2. Romantischer Konflikt
-
- ☰ 19.8. Science-Fiction
- ☰ 19.8.1. Konzept
- ☰ 19.8.2. Menschlicher Kern
-
- ☰ 19.9. Fantasy
- ☰ 19.9.1. Magiesystem
- ☰ 19.9.2. Fantastische Welt
-
-
- ☰ 20. Kurzfilm
- ☰ 20.1. Besonderheiten des Kurzfilms
- ☰ 20.1.1. Reduktion
- ☰ 20.1.2. Fokus
-
- ☰ 20.2. Kurzfilmstruktur
- ☰ 20.2.1. Anfang
-
- ☰ 20.3. Kurzfilm-Enden
- ☰ 20.3.1. Pointe
- ☰ 20.3.2. Emotionales Ende
- ☰ 20.3.3. Offenes Ende
-
-
- ☰ 21. Spielfilm
- ☰ 21.1. Langform-Storytelling
- ☰ 21.1.1. Subplots
-
-
- ☰ 22. Serien
- ☰ 22.1. Grundlagen seriellen Erzählens
- ☰ 22.1.1. Film vs. Serie
- ☰ 22.1.2. Serienkonzept
-
- ☰ 22.2. Story Engine
- ☰ 22.2.1. Was ist eine Story Engine?
- ☰ 22.2.2. Quellen für neue Episoden
-
- ☰ 22.3. Pilotfolge
- ☰ 22.3.1. Welt vorstellen
- ☰ 22.3.2. Figuren vorstellen
- ☰ 22.3.3. Serienversprechen
-
- ☰ 22.4. Episodenstruktur
- ☰ 22.4.1. A-Story
- ☰ 22.4.2. B-Story
- ☰ 22.4.3. C-Story
-
- ☰ 22.5. Staffelstruktur
- ☰ 22.5.1. Staffel-Arc
- ☰ 22.5.2. Figuren-Arcs
-
- ☰ 22.6. Serienbibel
- ☰ 22.6.1. Grundkonzept
- ☰ 22.6.2. Welt
- ☰ 22.6.3. Episoden
-
-
- ☰ 23. Storytelling in anderen Medien
- ☰ 23.1. Literatur
- ☰ 23.1.1. Erzähler
- ☰ 23.1.2. Innere Gedanken
-
- ☰ 23.2. Comics und Graphic Novels
- ☰ 23.2.1. Panels
- ☰ 23.2.2. Seiten
-
- ☰ 23.3. Games
- ☰ 23.3.1. Interaktives Storytelling
- ☰ 23.3.2. Branching Narrative
- ☰ 23.3.3. Environmental Storytelling
-
- ☰ 23.4. Audio und Podcast
- ☰ 23.4.1. Erzählen ohne Bild
- ☰ 23.4.2. Dialog
-
-
- ☰ 24. Storytelling-Techniken
- ☰ 24.1. Kontrast
- ☰ 24.1.1. Figurenkontrast
- ☰ 24.1.2. Szenenkontrast
-
- ☰ 24.2. Wiederholung und Variation
- ☰ 24.2.1. Wiederkehrende Elemente
- ☰ 24.2.2. Variation
-
- ☰ 24.3. Rule of Three
- ☰ 24.3.1. Aufbau
- ☰ 24.3.2. Anwendungen
-
- ☰ 24.4. Callback
- ☰ 24.4.1. Dialog-Callback
- ☰ 24.4.2. Visueller Callback
- ☰ 24.4.3. Emotionaler Callback
-
- ☰ 24.5. Misdirection
- ☰ 24.5.1. Aufmerksamkeit lenken
- ☰ 24.5.2. Fair bleiben
-
-
- ☰ 25. Erzählperspektive
- ☰ 25.1. Point of View
- ☰ 25.1.1. Subjektive Perspektive
- ☰ 25.1.2. Objektive Perspektive
-
- ☰ 25.2. Informationsperspektive
- ☰ 25.2.1. Publikum weiß weniger
- ☰ 25.2.2. Publikum weiß mehr
- ☰ 25.2.3. Gleiches Wissen
-
- ☰ 25.3. Unzuverlässiges Erzählen
- ☰ 25.3.1. Unzuverlässige Figur
- ☰ 25.3.2. Unzuverlässige Wahrnehmung
-
- ☰ 25.4. Erzähler
- ☰ 25.4.1. Voice Over
- ☰ 25.4.2. Erzähler als Figur
-
-
- ☰ 26. Zeit und Storytelling
- ☰ 26.1. Chronologie
- ☰ 26.1.1. Lineares Erzählen
-
- ☰ 26.2. Montage
- ☰ 26.2.1. Zeitraffer
- ☰ 26.2.2. Trainingsmontage
- ☰ 26.2.3. Beziehungsmontage
-
- ☰ 26.3. Parallelmontage
- ☰ 26.3.1. Gleichzeitige Ereignisse
- ☰ 26.3.2. Dramatischer Vergleich
-
-
- ☰ 27. Storyanalyse
- ☰ 27.1. Geschichten analysieren
- ☰ 27.1.1. Figur
- ☰ 27.1.2. Struktur
- ☰ 27.1.3. Thema
-
- ☰ 27.2. Filme analysieren
- ☰ 27.2.1. Eröffnung
- ☰ 27.2.2. Schlüsselszenen
- ☰ 27.2.3. Schluss
-
- ☰ 27.3. Szenen analysieren
- ☰ 27.3.1. Taktik
-
- ☰ 27.4. Drehbücher analysieren
- ☰ 27.4.1. Drehbuch vs. Film
- ☰ 27.4.2. Schreibstil
-
-
- ☰ 28. Professioneller Workflow
- ☰ 28.1. Story Development
- ☰ 28.1.1. Concept Development
- ☰ 28.1.2. Character Development
- ☰ 28.1.3. Story Development
- ☰ 28.1.4. Script Development
-
- ☰ 28.2. Feedback
- ☰ 28.2.1. Feedback erhalten
- ☰ 28.2.2. Feedback bewerten
-
- ☰ 28.3. Table Read
- ☰ 28.3.1. Vorbereitung
- ☰ 28.3.2. Beobachtung
- ☰ 28.3.3. Nachbereitung
-
- ☰ 28.4. Story Editing
- ☰ 28.4.1. Makroebene
- ☰ 28.4.2. Mikroebene
-
-
- ☰ 29. Pitching
- ☰ 29.1. Die Geschichte präsentieren
- ☰ 29.1.1. Hook
- ☰ 29.1.2. Emotionaler Kern
-
- ☰ 29.2. Elevator Pitch
- ☰ 29.2.1. Aufbau
- ☰ 29.2.2. Präsentation
-
- ☰ 29.3. Mündlicher Pitch
- ☰ 29.3.1. Präsentationsstil
-
- ☰ 29.4. Pitch Deck
- ☰ 29.4.1. Grundinformationen
- ☰ 29.4.2. Visuelle Welt
-
-
- ☰ 30. Drehbuch als Beruf
- ☰ 30.1. Berufsfelder
- ☰ 30.1.1. Film
- ☰ 30.1.2. Fernsehen und Streaming
- ☰ 30.1.3. Weitere Bereiche
-
- ☰ 30.2. Zusammenarbeit
- ☰ 30.2.1. Produzent
- ☰ 30.2.2. Regisseur
- ☰ 30.2.3. Script Editor
- ☰ 30.2.4. Co-Autoren
-
- ☰ 30.3. Drehbücher einreichen
- ☰ 30.3.1. Produktionsfirmen
- ☰ 30.3.2. Agenturen
- ☰ 30.3.3. Wettbewerbe
- ☰ 30.3.4. Labs und Förderprogramme
-
-
- ☰ 31. Rechtliche Grundlagen
- ☰ 31.1. Urheberrecht
- ☰ 31.1.1. Geschützte Inhalte
- ☰ 31.1.2. Nicht geschützte Inhalte
- ☰ 31.1.3. Urheberschaft
-
- ☰ 31.2. Nutzungsrechte
- ☰ 31.2.1. Verfilmungsrechte
- ☰ 31.2.2. Rechteübertragung
-
- ☰ 31.3. Adaptionen
- ☰ 31.3.1. Bestehende Werke
- ☰ 31.3.2. Gemeinfreie Werke
- ☰ 31.3.3. Reale Personen
-
- ☰ 31.4. Zusammenarbeit
- ☰ 31.4.1. Co-Autoren-Verträge
-
-
- ☰ 32. Abschlussprojekt
- ☰ 32.1. Story-Konzept
- ☰ 32.1.1. Idee
- ☰ 32.1.2. Genre
- ☰ 32.1.3. Thema
-
- ☰ 32.2. Storyworld
- ☰ 32.2.1. Ort
- ☰ 32.2.2. Zeit
- ☰ 32.2.3. Regeln
- ☰ 32.2.4. Atmosphäre
-
- ☰ 32.3. Story-Struktur
- ☰ 32.3.1. Akt I
- ☰ 32.3.2. Akt II
- ☰ 32.3.3. Akt III
-
- ☰ 32.4. Story Outline
- ☰ 32.4.1. Szenen
-
- ☰ 32.5. Treatment
- ☰ 32.5.1. Erster Entwurf
- ☰ 32.5.2. Überarbeitung
-
- ☰ 32.6. Drehbuchentwurf
- ☰ 32.6.1. Akt I schreiben
- ☰ 32.6.2. Akt II schreiben
- ☰ 32.6.3. Akt III schreiben
-
- ☰ 32.7. Story-Überarbeitung
- ☰ 32.7.1. Struktur
- ☰ 32.7.2. Emotion
- ☰ 32.7.3. Thema
-
- ☰ 32.8. Drehbuch-Überarbeitung
- ☰ 32.8.1. Szenen
- ☰ 32.8.2. Dialog
- ☰ 32.8.3. Visuelles Erzählen
- ☰ 32.8.4. Format
-
- ☰ 32.9. Finalisierung
- ☰ 32.9.1. Finales Drehbuch
- ☰ 32.9.2. Begleitmaterial
- ☰ 32.9.3. Pitch
-
-